SSV Schrobenhausen - TSV 1861 Mainburg (24:25)

Am vergangenen Wochenende empfingen die Herren der Schrobenhausener Handballer die zweite Vertretung des TSV 1861 Mainburg. Nach einer sehr engen und kämpferischen Begegnung der der beiden Kontrahenten, konnten sich schließlich die Mainburger äußerst knapp mit 25:24 in der Schrobenhausener Dreifachturnhalle durchsetzen.

Hochmotiviert waren die Spieler um das Trainerduo Sperrer/Häusler vor der Spitzenpartie gegen den TSV Mainburg. Beide Mannschaften waren noch ungeschlagen in der Saison 2019/20 und auch in den vergangenen Jahren fanden sich beide immer im oberen Tabellendrittel wieder. Eine enge und hart umkämpfte Partie ist somit bereits im Vorfeld vorprogrammiert gewesen. Die Schrobenhausener Trainer stellten ihre Spieler kurz vor dem Anpfiff noch einmal auf die Partie ein, woraufhin auch die komplette Mannschaft sehr fokussiert wirkte.

Dies zeigte sich dann auch gleich beim ersten Angriff, der erfolgreich mit dem 1:0 für die Hausherren abgeschlossen wurde. Doch auch die Mainburger hatten hierauf sofort eine Antwort zum 1:1 und zeigten auch im Anschluss gleich, was sie in der Defensive zu bieten haben. Spätestens jetzt war auch den vielen Fans in der Schrobenhausener Dreifachturnhalle klar, dass an diesem Sonntagnachmittag eine spannende Partie geboten wird.

Nach gut sechs gespielten Minuten konnten sich die Mainburger das erste Mal einen zwei Tore Vorsprung herausarbeiten, was die SSVler aber kurz darauf erst in ein 4:4 ummünzen konnten und nur wenige Minuten später sogar die 6:4 Führung für diese stand. Nach der recht ausgeglichenen Anfangsphase hatten die Gastgeber nun die Mainburger ganz gut im Griff. Bis zu Minute 17 schafften es diese sogar erstmals einen vier Tore Vorsprung zu erzielen. Erst jetzt geriet der SSV-Motor etwas in Stottern und die TSVler konnten Tor um Tor aufholen. Schließlich schafften es diese bis zum Pausenpfiff den Spielstand sogar wieder auszugleichen. So wurden beim Stande von 12:12 die Seiten gewechselt.

Die Coaches versuchten ihre Mannschaft nach dieser Aufholjagd der Mainburger wieder etwas zu beruhigen und wiesen darauf hin sich auf die bereits gut funktionierenden Spielzüge zu konzentrieren und auf die überhasteten Abschlüsse zu verzichten.

Getreu nach dem Motto „gesagt, getan“ setzten die SSVler dieses Vorhaben auch gleich in die Tat um und konnten zunächst wieder den Ton in der Partie angeben. Bereits nach 10 Minuten im zweiten Abschnitt war der alte vier Tore Vorsprung wiederhergestellt (18:14). Nun könnte man meinen die Gastgeber haben die Partie wieder im Griff und können die Partie so irgendwie über die Runden bringen. Jedoch lief in den nächsten zehn Minuten so gut wie alles gegen die Schrobenhausener. Erst blieb der Torerfolg zum 19:14 aus und direkt beim Gegenstoß der Gäste kassierte man eine fragwürdige 2-Minuten-Strafe. Das wussten die Mainburger natürlich auszunutzen und kämpften sich langsam wieder heran. Auch eine weiter 2-Minuten-Strafe machte es den SSVlern nicht einfacher. So blieb die Parie nun bereits fast zehn Minuten ohne ein Tor auf Seiten der Gastgeber und somit wurde aus einer 18:14 Führung ein 18:20 Rückstand für den SSV. Aufgeben wollten sich diese jedoch noch nicht und kämpften sich auf ein 20:20 Unentschieden zurück. Nun war die Partie wieder komplett offen und beide Mannschaften lieferten sich eine spannende Schlussphase. Am Ende mussten sich die Herren der Schrobenhausener Handballer mit einem 24:25 gegen die Gäste des TSV Mainburg geschlagen geben.

Auch wenn die erste Niederlage der SSVler sehr ärgerlich ist, wollen sich diese nicht beirren lassen und gleich am kommenden Wochenende die nächste Aufgabe wieder besser meistern. Denn dann geht es zum nächsten Auswärtsspiel bei der MBB SG Manching II, wo dann auch wieder gepunktet werden soll.

Für den SSV Schrobenhausen gegen den TSV 1861 Mainbur im Einsatz waren:

Simon Reindl, Sebastian Scherer (beide im Tor), Manuel Lang, Fabian Tominac (2), Andreas Kappler (2), Philipp Pahlke, Jonas Spieler, Andreas Häusler (4 + 5 verwandelte 7-Meter), Tobias Kreuzer (1), Hazim Rihabi, Abdulhakim Rihabi (2), Ferdinand Huber (4), Dirk Miketta (4).