Damen 2019/20

Zwei außergewöhnliche Jahre liegen hinter den SSV Handballdamen: Zwei Meisterschaften und zwei Aufstiege! Jetzt heißt es also Bezirksoberliga.

Allen Beteiligten ist klar, dass es nur um eines gehen kann: Genügend Punkte sammeln, um in der Liga zu bleiben! Die Meisterschaft in der Bezirksliga holte man sich zwar mehr als deutlich, allerdings ist die Bezirksoberliga dann doch nochmal eine Liga höher. Außerdem sorgen Verletzungen, Studium und Auslandsaufenthalte dafür, dass mit Jana, Daniela H., Daniela S., Linda und Luci der Mannschaft wichtige Spielerinnen fehlen werden, die so erst mal nicht zu ersetzen sind. Keine leichte Aufgabe für das Trainergespann Andi und Jens. 

In der Bezirksoberliga treffen die Damen auf Mannschaften, die bereits jahrelange Erfahrung in der Liga haben oder, wie der MTV Pfaffenhofen, sogar auf eine Landesligasaison zurückblicken können. Die BOL ist mit zwölf Mannschaften auch zahlenmäßig größer besetzt, dabei müssen nach Metten und Pfarrkirchen die längsten Fahrzeiten in Kauf genommen werden. Mit dem Landesligaabsteiger aus Pfaffenhofen, der zweiten Vertretung der HG Ingolstadt, und der MBB SG Manching hat die Ligabesetzung auch einige Derbys zu bieten.

Ein Aufsteiger hat zunächst einmal nicht viel zu verlieren, dies gilt für die Schrobenhausener Damen angesichts der wenig hoffnungsfrohen Vorzeichen erst recht. Die Konkurrenten sind klar im Vorteil und in der Favoritenrolle. Die SSV Damen werden jedoch ihre mannschaftliche Geschlossenheit in die Waagschale werfen, die sie in der Vergangenheit ausgezeichnet hat, und auch aus Durchhängern werden sich die Mädels wieder herauskämpfen. Mit Blick auf das Ziel Klassenerhalt und mit den eigenen Fans im Rücken wird man an jedem Spieltag aufs Neue versuchen Spielglück und Punkte auf die eigene Seite zu zwingen.